Augenerkrankungen und Zelltherapie

Stammzellen zu einer neuen Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Augenerkrankungen: revolutionären Augentropfen patentiert

Die labortechnische und klinische Forschung auf dem Gebiet der Zelltherapie in der Ophthalmologie nimmt deutlich zu und zeigt, wie Stammzellen zu einer neuen Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Augenerkrankungen werden können.

An der Stanford University arbeitet Jeffrey Goldberg, Professor für Augenheilkunde am Byers Eye Institute, mit seinem Team an der Anwendung der Zelltherapie beim Glaukom. Wenn der Augendruck dramatisch ansteigt, sterben die Ganglienzellen der Netzhaut (RGC) ab und es kommt zu einem allmählichen Verlust des Sehvermögens, da sie sich nicht regenerieren oder ersetzt werden können. RGCs spielen eine grundlegende Rolle beim Sehen, da sie für die Verarbeitung und den Transport von Informationen vom Auge zum Gehirn über den Sehnerv verantwortlich sind.

Die Forschung von Prof. Goldberg konzentriert sich auf den Schutz oder die Regeneration von RGC durch den Einsatz von Stammzellen, die eine neuroprotektive Wirkung erzeugen können, die die Degeneration von RGC verlangsamt oder verhindert. Ebenso können sie verloren gegangene RGCs ersetzen und neuronale Verbindungen zwischen Auge und Gehirn wiederherstellen.

Mesenchymale Stammzellen sind in der Tat in der Lage, Proteine zu produzieren, die die Heilung geschädigter Zellen fördern, und ihre Eigenschaft der Regeneration und Differenzierung bringt sie in eine privilegierte Position im therapeutischen Bereich.

Ein noch bemerkenswerteres Ergebnis erzielte ein Team italienischer Forscher von der Abteilung für Augenheilkunde der Universität Bologna unter der Leitung von Dr. Piera Versura. Tatsächlich haben die Wissenschaftler einen revolutionären Augentropfen patentiert, die aus einem Teil des Nabelschnurblutes, dem Serum, gewonnen werden, das reich an Wachstumsfaktoren ist, deren Eigenschaften aufgrund ihrer neuroprotektiven Wirkung bei der Bekämpfung von Glaukom Erkrankungen wirksam sind.

«Mit diesen biologischen Augentropfen – bestätigt Dr. Versura – haben wir einen erheblichen Mehrwert durch die Verwendung von Nabelschnurblut erreicht, indem wir ein Medikament verabreicht haben, das das Ergebnis der natürlichen Entwicklung eines neuen Lebens ist. Nabelschnurblut wird in der Tat in einer Zeit hoher metabolischer Nachfrage produziert und könnte daher eine starke Kombination trophischer Faktoren darstellen, d.h. jener Substanzen, die der Körper produziert, die das Überleben der Zellen sichern und ihr Wachstum stimulieren können».

Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe sind eine unschätzbare Quelle für Stammzellen und Wachstumsfaktoren. Erwägen Sie die Möglichkeit, die Nabelschnurstammzellen Ihres Kindes mit Nescens Swiss Stem Cell Science zu konservieren und seine zukünftige Gesundheit zu schützen.